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UniTechnics Nord KG

Projekt –  27.07.2026
Staukasten zur Durchflussbestimmung in abwassertechnischen Anlagen
Beschreibung
Durchflussbestimmung dort, wo klassische Messverfahren an Grenzen stoßen
Mit dem Staukasten präsentiert UNITECHNICS ein kompaktes und robustes System zur Durchflussbestimmung in abwassertechnischen Anlagen. Entwickelt im Engineering von UNITEX ENGINEERING und gefertigt von UNITECHNICS, verbindet der Staukasten fundierte Planung mit praxisnaher Umsetzung im Anlagenbau. Der Prototyp wurde nach Entwicklung, Fertigung und erfolgreichen Werkstests inzwischen bei einem Abwasserzweckverband in den praktischen Einsatz gebracht. Damit folgt auf die technische Erprobung nun der entscheidende Schritt: die Bewährung unter realen Betriebsbedingungen.
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Praxisgerechte Lösung für dezentrale Abwasseranlagen

Entstanden ist der Staukasten aus einer konkreten Aufgabenstellung unserer Kunden. Gerade bei Teichkläranlagen, Kleinkläranlagen, Retentionsräumen und vergleichbaren dezentralen Anlagen sind die baulichen Voraussetzungen für eine klassische Durchflussmessung häufig ungünstig.

Oft fehlen Beruhigungsstrecken, Leitungen sind teilgefüllt, der Einbauort ist beengt oder eine Nachrüstung wäre nur mit erheblichem baulichem Aufwand möglich. Gleichzeitig müssen Betreiber ihre Anlagen zuverlässig überwachen und Anforderungen aus der Selbstüberwachung nachvollziehbar erfüllen.

Der Staukasten bietet für genau diese Situationen eine praxisnahe Lösung: kompakt, montagefreundlich und auf schwierige Einbaubedingungen ausgelegt.

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Kompaktes Messsystem für Standardschächte

Das System passt in einen Standardschacht, lässt sich einfach montieren und benötigt keine klassische Beruhigungsstrecke. Die Durchflussbestimmung erfolgt über ein definiertes Messwehr. Dabei wird der Oberwasserstand vor dem Wehr sensorisch erfasst und anschließend in einen Durchflusswert umgerechnet.

Da die Wasserspiegellagenmessung nicht direkt im Nebenschluss erfolgt, ist das Messprinzip weitgehend unempfindlich gegenüber typischen Störeinflüssen wie Feststoffen, Teilfüllung oder Luftanteilen im Medium. Der Staukasten eignet sich damit besonders für Einsatzbereiche, in denen herkömmliche Messverfahren technisch oder wirtschaftlich nur schwer umzusetzen sind.

Robust, wartungsfreundlich und verstopfungsunempfindlich

Die Konstruktion des Staukastens ist bewusst robust ausgelegt. Das System besitzt keine beweglichen Teile, ist verstopfungsunempfindlich und leicht zu warten. Die Sensorik kann je nach Einsatzfall angepasst werden.

Eine weitere Besonderheit ist der separierte Kontrollraum innerhalb des Staukastens. Dort wird die Wasserspiegellage geschützt erfasst. Zusätzlich kann das Messwehr ausgerichtet werden, um kleinere Schiefstellungen im Schacht auszugleichen.

Durchflussbestimmung auch bei anspruchsvollen hydraulischen Bedingungen

Im Standardfall wird der Oberwasserstand erfasst. Wenn hydraulisch ein unvollkommener Überfall zu erwarten ist, kann eine zusätzliche Sensoreinheit den Unterwasserstand aufnehmen.

So bleibt die Durchflussbestimmung auch bei anspruchsvolleren Randbedingungen valide.

Einsatzbereich für Kleinkläranlagen, Teichkläranlagen und dezentrale Systeme

Der derzeit betrachtete Einsatzbereich liegt bei Anlagen bis etwa 6.000 Einwohnerwerten, sofern die örtlichen Randbedingungen passen. Erforderlich sind insbesondere eine ausreichend große Schachtöffnung, eine geeignete Standfläche im Schacht, etwa 50 cm Höhendifferenz zwischen Stellfläche und Unterkante des Zulaufs sowie eineAblaufleitung, die unterhalb der Messwehröffnung liegt.

Bei geeigneter Einbausituation verursacht der Staukasten keinen relevanten zusätzlichen Rückstau in das angeschlossene System. Die notwendige Wasserstandsanhebung findet innerhalb des Kastens an der Messwehrgeometrie statt.

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Erprobung unter realen Betriebsbedingungen

Die bisherigen Werkstests haben die Grundlage für die weitere Entwicklung geschaffen. Im aktuellen Praxiseinsatz wird nun geprüft, wie stabil das System bei wechselnden Zuflüssen, realen Schachtbedingungen, Schmutzfrachten, Ablagerungen und betrieblichen Eingriffen arbeitet.

Dabei stehen nicht nur die hydraulische Funktion im Fokus, sondern auch Montage, Wartung, Bedienbarkeit und Auswertung im täglichen Betrieb.

Eine robuste Alternative zur direkten Durchflussmessung

Der Staukasten ist keine universelle Lösung für jede Messaufgabe. Seine Stärke liegt dort, wo klassische Messverfahren technisch oder wirtschaftlich schwer umzusetzen sind.

Für Betreiber von Klein- und dezentralen Abwasseranlagen kann der Staukasten eine einfache, robuste und wirtschaftliche Möglichkeit bieten, die Anforderungen der Selbstüberwachung mit vertretbarem Aufwand zu erfüllen.

Sie möchten prüfen, ob der Staukasten für Ihre Anlage geeignet ist?

Gerne beraten wir Sie persönlich zu den Einsatzmöglichkeiten des Staukastens in Ihrer abwassertechnischen Anlage. Gemeinsam prüfen wir die örtlichen Randbedingungen, mögliche Einbausituationen und den passenden Lösungsansatz für Ihre Durchflussbestimmung.

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Hier Termin vereinbaren Katharina Röseler, M. Sc. Teamleitung Fremdwasser +49 151 543 10 488 k.roeseler@unitechnics.de
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