Klicken Sie in das entsprechende Gebiet um Ihren Ansprechpartner anzuzeigen.

Veröffentlichungen

Neuheit in der Abwassertechnik – Der Fremdwasserzähler

Dipl. Ing. Axel Bohatsch, Schwerin

Im Jahre 2003 legte die ATV-DVWK-Arbeitsgruppe ES-1.3 „Fremdwasser“ einen Arbeitsbericht zur Fremdwassersituation in Deutschland vor (veröffentlicht in KA-Abwasser, Abfall 2003 (50) Nr. 1, S 70 ff.). Im Rahmen der Bestandsaufnahme hielt sie fest: „Eine Ursache für niederschlagsbedingtes Fremdwasser ist der Eintritt von Regenwasser über die Öffnungen der Schachtdeckel, die zur Be- und Entlüftung des Systems dienen.“

Dieses eintretende Fremdwasser belastet die Kanalsysteme vor allem durch Starkregenereignisse sowie Schmelzwasser in nicht unerheblichem Maße. Doch um welche Größenordnungen handelt es sich dabei? Um welche Mengen von Fremdwasser geht es tatsächlich?

Weiterlesen

Erschienen in: gwf Wasser | Abwasser, Juli/August 2009, S. 617-618

 

Der Fremdwasserzähler

Dipl. Ing. Axel Bohatsch, Schwerin

„… Wir haben einen Fremdwasserzähler entwickelt, mit dem der Anwender erstmals in der Lage ist, in Kanalschächte einfließendes Oberflächenwasser zeitabhängig zu messen und digital zu erfassen (Bild 1 u. 2). Der Zeitraum der Ereignisse, in denen Oberflächenwasser in den Kanalschacht einfließt, wird dokumentiert, d.h. wie viel Regen- oder Schmelzwasser fließt zu welcher Zeit: an einem Tag, oder in einer Woche oder in einem Monat in den Kanalschacht ein. Je nach eingestelltem Zeitintervall können über den Datenlogger mehrere Monate dokumentiert werden, ohne den Datenlogger zwischenzeitlich auslesen zu müssen….“

Weiterlesen

Erschienen in: KA 2009, 16 Nr. 7, S. 725 – 726

 

Strategien gegen Geruch und Korrosion im Kanal

Von: Dipl. Ing. Axel Bohatsch, Schwerin

„… Über die Lüftungsöffnungen von Schachtdeckeln austretender Schwefelwasserstoff wird von Anwohnern und Passanten als störende Geruchsbelästigung wahrgenommen. Fachleute wissen, dass diese – oftmals witterungsbedingt unterschiedlich intensive - Geruchsbelästigung nur „die Spitze des Eisbergs“ ist: Sie ist ein Symptom für die an Beton und Armaturen voranschreitende biogene Schwefelsäurekorrosion, die den gesamten Anlagenbestand gefährdet.

Die Zentralisierung der Abwasserentsorgung sowie der rückläufige Wasserverbrauch führen zu langen Aufenthaltszeiten des Abwassers im Leitungsnetz. Der noch vorhandene Sauerstsoff im Abwasser wird rasch aufgezehrt, so dass sich der Faulprozess mit der damit verbundenen Bildung von Schwefelwasserstoff früher einstellt. Verstärkt wird dieser Effekt bei zunehmenden Temperaturen – dann bieten die Schmutzkonzentrationen ideale Bedingungen für die Bildung von Schwefelwasserstoff. Negative Begleiterscheinungen sind die vorbenannten Geruchsbelästigungen sowie biogene Schwefelsäurekorrosion…“

Weiterlesen

Erschienen in: Jahrbuch der bayerischen Kanal- und Kläranlagen-Nachbarschaften 2011

 

Entwässerungssysteme effektiv schützen

Von: Dipl. Ing. Axel Bohatsch, Schwerin

Zusammenfassung:

6.1. Geruch und Korrosion gefährden Anlagen zukünftig noch stärker.

6.2. Strategien gegen Geruch und Korrosion sollen Geruchsbelästigungen sowie biogene Schwefelsäurekorrosion unabhängig von äußeren Einflussfak­toren verhindern. Sie sollen unerwünschte Nebenwirkungen durch nachteilige Veränderungen von Abwasserparametern berücksichtigen und eine wirtschaftlich rele­vante Lösung liefern.

6.3. Neue Strategien nutzen die Ergebnisse einer Sulfid-Bilanz, d. h. sie berücksichti­gen auch den „Einflussfaktor Entwicklung des Sulfidgehalts“ in der abwassertechnischen Anlage.

6.4. Die Sulfid-Bilanz sollte zukünftig neben hydraulischen und schmutzfrachtbezogenen Be­rechnungen ein dritter Aspekt in einem Generalentwässe­rungsplan sein. Auf diese Weise kommt sie zum Einsatz bei der Neuplanung von Anlagen, der Optimierung von Anlagen im Bestand und der Sanierungs­planung. Sie liefert Entscheidungshilfen für die jeweils unter dem Gesichts­punkt der Effektivität und Wirtschaftlichkeit zu findende Lösung.

6.5. Mit den Erkenntnissen aus der Erstellung von Sulfid-Bilanzen war es Unitechnics  möglich, neue Verfahren und Systeme zur Verminderung bzw. Vermeidung von Geruch und Korrosion zu entwickeln. Diese setzen die gewonnenen Erkenntnisse konsequent in der Praxis um…“

Weiterlesen

Erschienen in: ÖWAW Praxisthema, 1-2, 2012, S. 24-28

 

Entwässerungssysteme effektiv schützen vor Geruch und Korrosion

Von: Dipl. Ing. Axel Bohatsch, Schwerin

„… Durch lange Aufenthaltszeiten des Abwassers im Leitungsnetz wird vor­handener Sauerstoff rasch aufgezehrt, so dass sich der Faulprozess mit der damit verbundenen Bildung von Schwefelwasserstoff früher ein­stellt. Verstärkt wird dieser Effekt bei zunehmenden Temperaturen und längeren Trockenperioden:  Schmutzkonzentrationen bieten dann ideale Bedingungen für die Bildung von Schwefelwasser­stoff. Negative Begleiterscheinungen sind Geruchsbelästigungen sowie biogene Schwefelsäurekorrosion….“

Weiterlesen

Erschienen in: KOMMUNAL topinform 2013

 

The two sides of the odor problem

Von: Dipl.-Wirt.-Ing. Klaus Jilg, Schwerin

„… Increasing extreme weather conditions are faceing operators of Drainage systems with growing challenges: During drought and heat Odors and biogenic corrosion are increasing. For more then ten years the team of UNITECHNICS is dealing with these challenges and finds together with its customers solutions “made in Germany “. With experienced engineering experts and an own inhouse production at its headquarters in Schwerin UNITECHNICS is your specialist to prevent odor and biogenic corrosion in concept phase and operation of sewage systems…“

Weiterlesen

Erschienen in: Sewer-Vac Newsletter digital 11-2014

 

Das UNITECHNICS Testmobil

„… Besser wäre es, Lösungen vorher ausprobieren zu können:

Mit dem UNITECHNICS Testmobil können die Dosierung verschiedener Chemikalien, eine Abluftbehandlung für Pumpwerke oder Rechengebäude mobil getestet werden, genauso wie eine Druckluftfreiblasung oder eine Belüftung mit einem mobilen Kompressor für Druckleitungen…“

Weiterlesen

Erschienen in: ENTSORGA / IFAT 2016

 

Software entlarvt muffige Kanalrohre

SULFIDUS von UNITECHNICS erkennt frühzeitig Schwefelwasserstoff

Von: Dipl.-Wirt.-Ing. Klaus Jilg, Mötzingen

„… Immer häufiger treten in Kanalsystemen Geruchsbelästigungen auf. Die Ursache dafür sind Veränderungen im Wasserverbrauch der Nutzer. Wassersparen ist bei vielen Bürgern Programm. Leider werden Kanäle dadurch immer weniger durchspült und es kommt zu Gerüchen. Besonders Pumpstationen mit Druckrohrleitungen, die in den Ortssammler einmünden und angefaultes Wasser in den Sammler übergeben, generieren dabei vermehrt Gerüche. Ursache sind lange Aufenthaltszeiten infolge des Wassersparens. Bausubstanz und Gesundheit der Menschen sind gefährdet. Durch muffiges Wasser kommt es zu starken Geruchsbelastungen im gesamten Ortsnetz. Auch greift das für den Geruch verantwortliche Gas Schwefelwasserstoff (H2S) die Bausubstanz der Kanäle an. Man spricht von biogener Schwefelsäurekorrosion…“

Weiterlesen

Erschienen in: KOMMUNAL topinform 12 / 2016, Seite 41

 

Problemstoff Schwefelwasserstoff - Simulation von Entwässerungssystemen zur Schaffung von sicheren Bemessungsgrundlagen für moderne Abluftbehand­lungsanlagen an Pumpwerken und auf Kläranlagen

Von: Dipl.-Ing. (Univ.), Dipl. Umweltwiss. Andreas Obermayer, M. Sc. Sebastian Maroß, Dipl.-Wirt.-Ing. Klaus Jilg, Schwerin

„… Schwefelwasserstoff ist ein Gefahrstoff und fester Bestandteil der Atmosphären in Entwässerungs-anlagen. Zum einen, weil Sulfide direkt in das Abwasser eingeleitet werden, zum anderen, weil sie quasi zwangsläufig beim Abwassertransport entstehen. Emissionen sind somit unvermeidlich, eine Behandlung der Abluft in vielen Fällen ebenso. Die Bemessung der Abluftbehandlungsanlagen erfolgt dabei meist auf Basis von Erfahrungswerten, vor allem weil die zu behandelnden Frachten nicht bekannt sind. Das Ergebnis ist dann ein Durchschlagen von Belastungsspitzen mit entsprechendem Gefährdungspotential und/oder ein unwirtschaftlicher Betrieb der Anlagen. Ziel muss es deshalb sein, eine gesicherte Bemessungsgrundlage zu schaffen, welche den Einsatz moderner, technischer Abluftbehandlungen ermöglicht und ein dem Gefahrstoff angemessenes Schutzpotential garantiert. Hierfür können Berechnungen mit dem GIS basierten Programm SULFIDUS genutzt werden, das die Sulfidentstehung berechnet und unterschiedlichste Lastfälle abbilden kann. An zwei Beispielen wird gezeigt, wie moderne Abluftbehandlungsanlagen bei Entwässerungsanlagen konzipiert sein können, um den Herausforderungen von Schwefelwasserstoff gezielt wirtschaftlich begegnen zu können….“

Weiterlesen

Erschienen in: Gefahrstoffe – Reinhaltung der Luft 9/2017, Seite 380-388

 

Moderne Abwasserbehandlung im Hafen: Keine Geruchsbelastungen durch Kreuzfahrtschiffe

Von: Dipl.-Ing. (Univ.), Dipl. Umweltwiss. Andreas Obermayer und Dipl.-Ing. Frank Magdeburg, Schwerin

„… Große Kreuzfahrtschiffe geben regelmäßig ihr gesammeltes Grauwasser währende der Liegezeiten in den Häfen ab. Bedingt durch das Inkrafttreten der Entschließung MEPC.200(62) [1] ist die Ostsee seit dem 01.01.2013 das erste Sondergebiet nach Anlage IV des MARPOL-Übereinkommens [2] für die Einleitung von Schiffsabwässern. Deshalb ist in naher Zukunft eine deutliche Zunahme der Schiffswasserabgaben in den anliegenden Häfen zu erwarten, wie z. B. den Port of Kiel.

Dieser gibt, wie viele andere Häfen, das Grauwasser der Schiffe als Indirekteinleiter in das Entwässerungsnetz der Stadt ab. Dort stand eine weitreichende Änderung der Leitungsführung und Anpassung der Abwasseranlagen an die neuen Herausforderungen an. Deshalb wurden Voruntersuchungen durchgeführt, welche ergaben, dass sich bei ausgewählten Abwasserqualitäten der Kreuzfahrtschiffe Geruchsprobleme im Bereich der Einleitung ergeben können. Mit einer gezielt auf die Geruchsproblematik abgestimmten Abwasserbehandlungsanlage muss dieser entgegengewirkt werden….“

Weiterlesen

Erschienen in: wwt 09/2017, S. 10 – 16

 

Moderne Abwasserbehandlung…

Von: Dipl.-Ing. (Univ.), Dipl. Umweltwiss. Andreas Obermayer, Dipl.-Ing. Frank Magdeburg

 „…Der Stoff, der am Häufigsten zu Geruchsbeschwerden in Zusammenhang mit Entwässerungssystemen führt, ist Schwefelwasserstoff. Geruchsbelästigungen sind allerdings nur ein Aspekt dieses Stoffes - die Gefährdung, die durch ihn für das Personal ausgeht, und der massive Angriff der Bausubstanz sind weitere.

Wie aber entstehen Sulfide bzw. Schwefelwasserstoff bei der Entwässerung? Grundsätzlich ist zu unterscheiden zwischen Sulfiden, die in das Abwasser eingeleitet werden und solchen, die im Abwasser im Verlauf des Abwassertransportes gebildet werden…“

Weiterlesen

Erschienen in: Wasser & Abwasser TECHNIK 1/2018, Seite 40-41

 

Messeneuheiten IFAT 2018

Weiterlesen
Erschienen in: ENTSORGA IFAT 2018


„Erfolgsstrategie gegen Geruch und Korrosion im Kanalnetz der Städtischen Betriebe Minden im Jahre 2010 realisiert“

Von: Dipl. Ing. Ulrich Schmidt, Städtische Betriebe Minden, Dipl. Ing. Axel Bohatsch, UNITECHNICS

„…In den Gebieten die später erschlossen wurden überwiegt das Trennsystem, welches sich in ca. 276 km Schmutzwassersystem und ca. 171 km Regenwassersystem unterteilt. Aufgrund der örtlichen Topographie und der daraus resultierenden hydraulischen Gegebenheiten muss das Abwasser in einigen Ortsteilen im Stadtgebiet von Minden über Pumpstationen der Abwassereinigung zugeführt werden. Dies führt, vor allen Dingen auch vor dem Hintergrund einer starken Änderung des Verbraucherverhaltens, zu einer Zunahme von Belastungen des Kanalsystems durch Geruchsbelästigungen der Anlieger und zu biogener Schwefelsäurekorrosion. Herausforderungen mit denen sich heute immer mehr Betreiber abwassertechnischer Anlagen konfrontiert sehen. In Minden wurden vor allem im Bereich der Kanalabschnitte „Lübecker Straße“ und “Schwabenring“ vermehrt Geruchsbelästigungen – gemeldet. Die Städtischen Betriebe Minden als zuständige Behörde nahmen sich dieser Beschwerden an und fanden eine nachhaltige, effektive und wirtschaftliche Lösung…“

Weiterlesen

Erschienen in: KA 4 / 2014 S. 291 ff.

 

Lange Leitungen, reduzierte Frachten

Vermeidung von Geruch- und Korrosion

Contra Schwefelwasserstoffemissionen: Neues Abdecksystem für Pumpwerke und Formverschlusssystem für Kanalschächte.

Von: Matthias BARJENBRUCH; Günter LANGE; Axel BOHATSCH

„… Im Rahmen eines vom Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern geförderten Vorhabens war der Komplexeinsatz eines amorphen Abdecksystems für Pumpwerke in Verbindung mit dem Formverschlusssystem für Kanalschächte zu prüfen. Die Firma Unitechnics … aus Schwerin fertigt das Entwässerungssystem für den großflächigen Einsatz-Versuch in einem touristisch geprägten Bereich des Wasser- und Abwasserzweckverbands Demmin/Alten Treptow…“

Weiterlesen

Erschienen in: wwt 10 / 2016, S. 47-5


UNITECHNICS-Köderbox für den Kanal

Wasserdichtes Ratten-Ufo

Von: Pia-Kim Schaper

„Die Kanalbeköderung verändert sich. Der Schutz des Wassers erfordert neue Strategien bei der Rattenbekämpfung. UNITECHNICS hat im Mai eine Köderbox für den Kanal vorgestellt, die nicht eingebaut werden muss...“

Weiterlesen

Erschienen in: DpS Fachzeitschrift für Schädlingsbekämpfer 07+08/2018, 2018

UNITECHNICS KG


Werkstraße 717
19061 Schwerin
Deutschland

Pers. haftender Gesellschafter:
Axel Bohatsch

Registergericht:
Amtsgericht Schwerin HRA 3119

USt.-ID: DE274714107

Klicken Sie in das entsprechende Gebiet um Ihren Ansprechpartner anzuzeigen.

Wir rufen Sie umgehend zurück.

Suche

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok